09. September 2010
 

Demografie

Das ist zu packen

Länger arbeiten? Die Chancen für Ältere auf dem Stellenmarkt steigen

Ganz Deutschland diskutiert: Wie lange müssen wir arbeiten? „Derzeit arbeiten zwei Drittel der Deutschen nicht mal länger als bis 60 Jahre“, sagt zum Beispiel SPD-Chef Sigmar Gabriel. Wasser auf die Mühlen von Gewerkschaften und Sozialverbänden. Deren Standpunkt: Ältere haben auf dem Stellenmarkt kaum Chancen. Doch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit beweist das Gegenteil.

weiter...

Reportage

Der Polen-Express

Szenen einer Fahrt ins Wirtschafts-Wunderland

Vom Sorgenkind zu Europas Musterknaben: Fast unbeschadet hat Polen die globale Krise gemeistert. Wie war das möglich? Fragen wir doch die Polen selbst! AKTIV hat das getan – im proppenvollen Zug von Berlin nach Warschau. Still und leise hat sich Polen zum ökonomischen Musterknaben empor geackert. Als einziges EU-Land konnte Polen letztes Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent der Krise trotzen.

weiter...

Verkehr

"Es ist höchste Eisenbahn"

Fahrgast-Verband zu Investitionen in Strecke und Bahnhöfe

Die Deutsche Bahn will bis zum Jahr 2014 41 Milliarden Euro investieren, so viel wie noch nie. Fragen an Karl-Peter Naumann, Chef des Fahrgastverbandes „Pro Bahn“.

weiter...

Wenn die Reichen stiften gehen

Privates Engagement für die Gesellschaft ist so groß wie nie

Was 40 amerikanische Milliardäre vor wenigen Wochen spektakulär inszenierten, hat auch in Deutschland Tradition: Einen Großteil des eigenen Vermögens für das Gemeinwohl abzutreten. Meistens ganz diskret.„Jährlich werden um die 1.000 Stiftungen ins Leben gerufen“, sagt Hermann Falk vom Bundesverband Deutscher Stiftungen. Seit einigen Jahren verzeichnet er einen regelrechten Boom.

weiter...

Clever sparen für die Zukunft

Wie Unternehmen den „Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie“ umsetzen

Für jeden Tarifmitarbeiter packen die Chemie-Firmen ab 2010 nun jährlich 300 Euro in einen betrieblichen „Demografie-Fonds“. Was damit geschieht? AKTIV hat bei BASF, Bayer und Fresenius nachgefragt.

weiter...

Euro-Schwäche stärkt

Bayerische Unternehmen profitieren auf den Überseemärkten

Der Euro hat an Wert verloren: seit seinem Höchststand vor zwei Jahren rund ein Fünftel im Verhältnis zum Dollar. Deutsche Urlauber in den USA ärgern sich darüber: Für einen Euro gibt es jetzt im Tausch weniger Dollar. Für die deutschen Unternehmen, die ihre exportierten Produkte gegen Dollar verkaufen, ist der veränderte Wechselkurs aber positiv.

weiter...

Jetzt nicht den Aufschwung stoppen

Auf Unternehmen und Beschäftigte kommen höhere Belastungen zu

Die Konjunktur-Lokomotive kommt unter Dampf – und das viel kräftiger als vor wenigen Monaten erwartet. Mittlerweile sind die Auftragsbücher der Unternehmen wieder gut gefüllt. Manche, zum Beispiel BMW, arbeiten sogar schon an der Kapazitätsgrenze. Doch ein Kater könnte der Konjunktur-Fete folgen. Denn die Politik gefährdet den noch jungen Aufschwung.

weiter...

Wie ehrlich sind die neuen Zahlen?

Ofizielle gibt es jetzt 3,19 Millionen Arbeitslose

Schon bald Vollbeschäftigung? Nur ein Jahr nach der Krise hält Wirtschaftsminister Rainer Brüderle ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen offenen Stellen und Bewerbern für möglich. Seine Zuversicht schöpft er nicht zuletzt aus den neuen Meldungen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. 3,19 Millionen Menschen suchen zurzeit eine Stelle. „Doch diese Zahlen beschreiben nur einen Teil der Situation“, sagt Werner Eichhorst.

weiter...

Das dicke Ende kommt erst noch

Experten warnen vor Verfall der Autobahnen

Mehr als 140.000 Staus im Jahr auf Deutschlands Autobahnen lähmen die Wirtschaft. Einen Schaden von 1,35 Milliarden Euro hat das Bundesamt für das Straßenwesen errechnet. Unternehmer und Verkehrsexperten schlagen jetzt Alarm. „Es gibt in Westeuropa bald kein Land mit schlechteren Straßen“, sagte letzte Woche Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

weiter...